Generationen von Schiffsteams bewirken etwas

Sekondi-Takoradi, Ghana :: Ein Team von der Logos Hope besucht das Vaterhaus-Kinderheim, spielt mit den Kindern und hilft bei einem Bauprojekt

Mitarbeiter der Logos Hope konnten einen Kontakt weiterführen, den die Organisation schon bei früheren Besuchen in Sekondi-Takoradi, Ghana, gepflegt hatte.

Das Vaterhaus-Kinderheim, das derzeit mehr als 40 Kinder betreut, hat in den letzten 11 Jahren mehrfach von Schiffsteams profitiert. Die stellvertretende Heimleiterin, Rosemond Yamoah, zeigte dem Schiffsteam bei seinem Besuch, was sich durch seine Vorgänger zum Guten verändert hat.

„2005 kam ein Team von der Logos II und renovierte das Dach eines Gebäudes. Dann kam 2010 ein Team von der Logos Hope, machte diese Böden und mauerte die Wände dieser Wohnungen“, erklärte Rosemond in der Waschküche einer Wohnung. Sie zeigte in eine Ecke und sagte: „Euer Schiff hat diese Waschmaschine gespendet, die uns beim Waschen aller Kinderkleider eine große Hilfe sein wird.“ Rosemond führte die Helfer nach draußen und zeigte ihnen das aktuelle Gebäude, an dem die Logos Hope-Teams mitbauten, mit einer neuen Waschküche unten und Wohnungen oben. Im Laufe einer Woche arbeiteten mehrere Schiffsteams gemeinsam mit einheimischen Bauarbeitern an dem neuen Projekt.

Während die einen Teammitglieder beim Bauen halfen, spielten andere mit den Kindern. Nicht alle Kinder im Heim sind Waisen. Ein kleines Mädchen wurde von seinen Eltern verkauft, ein kleiner Junge in einem Korb an einem Ufer ausgesetzt. Das Vaterhaus-Heim betreut die Kinder in kleinen Gruppen, den „Familien“, die je von einem Erwachsenen geleitet werden. Ziel ist es, dass die Kinder wissen, sie sind wertvoll und geliebt, und dass sie zu Erwachsenen werden, die sich selbst versorgen können.

„Ich bin überzeugt davon, dass es die Kinder ermutigt, wenn sie euch sehen“, sagte Rosemond. „Die Tatsache, dass es Menschen gibt, die diese Kinder nicht vergessen haben, und denen es wichtig ist, dass es ihnen gutgeht, hilft ihnen dabei, dass sie sich geliebt fühlen“, erklärte sie. Rosemond erlebt, dass die Besuche der Schiffsteams wirklich etwas bewirken.

 

By Rebecca G