Königlicher Besuch auf der Logos Hope

Tema, Ghana :: Stammeshäuptlinge und Königsmütter aus Dörfern in ganz Ghana kommen an Bord zu einer Konferenz zusammen.

Es kommt nicht alle Tage vor, dass eine Prozession von Königen und Königinnen an den Seecontainern im geschäftigen Hafen von Tema vorbeischreitet und die Würdenträger dabei in ihre traditionellen Gewänder gekleidet sind und uralte Stäbe und Speere tragen.

Doch so ein farbenfroher Zug mit reichem kulturellem Erbe stieg den Landungssteg der Logos Hope hoch und besuchte hier eine einzigartige Veranstaltung für die Stammeshäuptlinge und Dorfmatriarchinnen.

Die 80 ehrwürdigen Gäste regieren über abgelegene Gemeinschaften in Ghana, wo sie die alten Bräuche aufrechterhalten und als Leitfiguren dienen. Manche waren viele Stunden lang zum Hafen angereist. Obwohl sie verschiedene Religionen ausüben, fanden sie hier eine gemeinsame Basis und redeten darüber, wie sie die junge Generation erreichen und ihre Kultur in der modernen Welt bewahren können.

Mama Ngorgbe Tina Fugah, die Königinmutter eines Dorfes bei Takoradi, beschrieb die Schwierigkeiten, vor denen ihre Gemeinschaft steht: „Wir können den jungen Leuten nichts bieten und sie wandern in die Städte ab. Deshalb suchen wir Sponsoren, mit denen wir etwas schaffen können, das sie zum Bleiben motiviert, ihnen Ausbildungsplätze anbietet, mit denen sie sich zum Wohle aller beruflich qualifizieren können.

Der Leiter der Logos Hope-Partnerdienste, Randy Grebe aus den USA, ist sich dessen bewusst, wie wertvoll so eine Veranstaltung ist. „Das sind die Leute, die wirklich etwas bewegen. Ein Häuptling, mit dem ich redete, ist für 80 Dörfer verantwortlich. Bei Anlässen wie diesem entstehen Beziehungen und die Leute lernen, dass sie vor dem Fremden keine Angst zu haben brauchen. Wir hoffen, dass Leute von außen hier in Zukunft auf offene Türen stoßen, wenn sie medizinische Einrichtungen, Hilfseinrichtungen oder Gemeinden gründen wollen, weil es dieses Netzwerk der Möglichkeiten gab, bei dem wir die Gastgeber sein durften.

Die Gäste erlebten auch etwas von der internationalen Vielfalt an Bord der Logos Hope. Ihre Gastgeber trugen bei der Arbeit ihre Landestrachten und unterhielten die Gäste mit koreanischen und indischen Tanzdarbietungen. Ganz unterschiedliche Leute tauschten Telefonnummern aus und stellten sich für Fotos zusammen und die Könige und Königsmütter kauften im Büchermarkt ein, bevor sie wieder in ihr Stammesgebiet zurückkehrten.

 

By OM International