Der Missionsbefehl

Kapstadt, Südafrika :: Christen aus verschiedenen Gemeinden in Kapstadt kommen an Bord und hören mehr darüber, wie sie Gott in der Mission dienen können

Mehr als 400 Teilnehmer aus verschiedenen Gemeinden in Kapstadt kamen zu einer Veranstaltung an Bord, die örtliche Kirchen für die Mission begeistern wollte. Dieses Treffen sollte Gemeinden zeigen, dass sie in der Mission etwas bewirken können und ihnen verschiedene Möglichkeiten zur Beteiligung aufzeigen.

Bei einer Podiumsrunde beantworteten mehrere Mannschaftsmitglieder Fragen dazu, wie ihre Heimatgemeinden sie geistlich und praktisch unterstützt, während sie Gott im Ausland dienen, und wie Gott ihrer Erfahrung nach Gemeinden für seine Pläne einsetzt. „Gott gebraucht die Gemeinde, indem er Menschen wie uns dazu motiviert, anderen das Evangelium zu bringen“, meinte Fridi Dam aus Färöer. „Wir sind ganz normale Leute, aber durch die Gebete und die Spenden unserer Gemeinden können wir den Missionsbefehl gemeinsam umsetzen.

Schiffsmitarbeiter Khemraj Lakhan aus Trinidad und Tobago erzählte seine eindrückliche Lebensreise in die Mission, die in der hinduistischen Familie begann, in der er aufwuchs. Als Jugendlicher erlebte er einige schreckliche Situationen. „Als ich schließlich mein Leben Jesus anvertraute, hatte ich das Gefühl, ich wende mich damit gegen alles, was meiner Familie wichtig ist“, erinnerte sich Khemraj. Mit der Unterstützung seiner Gemeinde und besonders seines Pastors wuchs er im Glauben und man ermutigte ihn dazu, anderen von seiner Bekehrung zu erzählen. Bevor die Teilnehmer gingen, sagten einige den Schiffsmitarbeitern, sie würden weiter für die Schiffsarbeit beten. „Damit haben sie uns ermutigt. Das ist ja schon eine der Kernaufgaben der Kirche: zu beten, geben und gehen, meinte Organisatorin HaEun Chung aus Südkorea erfreut über die Resultate der Veranstaltung.

 

By Flora Man