Beten ohne Unterlass

Maputo, Mozambique :: 200 Pastoren und Mitglieder verschiedener Gemeinden in Mosambik versammeln sich zu einer Gebetsnacht auf der Logos Hope

Eine der herausragendsten Veranstaltungen, die je an Bord stattgefunden haben, war eine Gebetsnacht, bei der Pastoren und Mitglieder einer Vielzahl von Gemeinden ihre persönlichen Vorstellungen hinten anstellten, zusammenkamen und als ein Leib ununterbrochen von 20 Uhr bis zum Tagesanbruch beteten. Neben den Gebeten gab es Ansprachen örtlicher Pastoren und von Leitern der Logos Hope und Darbietungen von Chören halfen dabei, die Aufmerksamkeit immer wieder neu auf Gott zu lenken.

Die Teilnehmer beteten leidenschaftlich in der Erwartung, dass Gott wirklich Dinge in ihrem Leben verändert. Die Einheit der Christen, die hier an einem Ort zusammenkamen und mit einander und füreinander beteten, war sehr eindrücklich. „Die Gemeinden in Afrika beten immer noch für die einfachen Dinge, sie glauben an Gebet, an Wunder, an Heilung und an den Heiligen Geist“, erklärte Mareike Fritschen aus Deutschland vom Vorbereitungsteam für Mosambik. „In manchen anderen Ländern gehen diese Dinge unter.“

Dass 200 Einheimische die ganze Nacht über auf dem Schiff bleiben konnten, erforderte viel Arbeit und die Unterstützung zahlreicher Beteiligter. Die Schiffsmitarbeiter arbeiteten in Schichten und der Organisator der Veranstaltung Michael Radloff aus Frankreich arbeitete während der Vorbereitungsphase Tag und Nacht durch. Es war ein komplexer Planungsprozess, aber die beteiligten Mitarbeiter erlebten, wie Gott sie führte und ihnen den Weg bahnte. „Manchmal werden wir von Selbstzweifeln geplagt, doch mit der Leidenschaft, die Dinge möglich macht, erreichen wir mehr, als wir uns vorstellen konnten“, meinte Mareike.

„Es hat noch nie in einem Land oder an einem Ort eine geistliche Erweckung gegeben, die nicht mit dem gemeinsamen Gebet begann.“ A.T. Pierson

 

By Flora Man