Herausforderungen angehen

Toamasina, Madagaskar :: Mitarbeiter der Logos Hope stellten sich bei einem einwöchigen Landeinsatz in Madagaskar ihren persönlichen Herausforderungen

Eine der größten Herausforderungen war für das Logos Hope-Landteam in Madagaskar die Müdigkeit. Nach der achtstündigen Anreise in die Hauptstadt Antananarivo folgte dort eine Präsentationsveranstaltung nahtlos auf die andere. Sie sprachen in Schulen, großen Gemeinden mit bis zu 1000 Mitgliedern und Waisenhäusern, machten Einsätze und Vieles mehr. An einem Tag reiste das Team zwischen sechs verschiedenen Schulen zu Veranstaltungen hin und her. Teammitglied Jordan Anderson aus Kanada meinte im Scherz, das Größte für ihn sei gewesen, dass er sechsmal das gleiche Kinder-Theaterstück vorspielen durfte. Die Teamleiterin, Shura Facanha aus Ecuador, machte sich Gedanken über die Kraftreserven des Teams, aber trotzdem ermutigte sie das Team dazu, jede Präsentation in ihrem hektischen Zeitplan mit Freude und Leidenschaft anzugehen.

Eine weitere Herausforderung war der anfängliche Mangel an Selbstvertrauen. Jordan gibt zu, dass er sich nicht wohl dabei fühlt, wenn er vor großen Menschenmengen etwas sagen soll, und dass es ihm an Selbstvertrauen fehlt, wenn er lauter Fremden etwas erzählen soll. „Ich mag Präsentationen nicht, aber dieses Landteam machte eine Präsentation nach der anderen“, lacht Jordan. „Dabei lernte ich, dass ich auf Gott vertrauen kann und dass er mich führt. Es war alle Anstrengungen wert, wenn wir sahen, wie sehr sich die Leute freuten.“ Teammitglied Theresa Baird aus Kanada konnte hier zum ersten Mal eine Ansprache vor vielen Menschen halten. Sie berichtet, dass sie wegen ihrer mangelnden Erfahrung Minderwertigkeitsgefühle gehabt hatte. „Das mangelnde Selbstwertgefühlt lähmte mich, sooft ich darüber nachdachte“, erzählt Theresa, die später merkte, dass sie sich zu sehr unter Druck gesetzt hatte. „Ich war nervös, während ich die Botschaft weitergab, aber ich konnte aus dieser Erfahrung wirklich etwas lernen und bin dankbar dafür“.

 

By Flora Man