Hoffnung für Androy

Toamasina, Madagaskar :: Dorfbewohner aus dem Süden von Madagaskar reisen drei Tage lang auf die Logos Hope an, weil sie auf ihre Situation aufmerksam machen und Menschen dazu mobilisieren wollen, dass sie in ihrer Region helfen

Stellen Sie sich eine Reise vor, die auf extrem holprigen Straßen in einem alten, heruntergekommenen Bus drei volle Tage in Anspruch nimmt. Das kann anstrengend sein. Trotzdem war der Besuch auf der Logos Hope einer Gruppe von 20 Dorfbewohnern aus Androy, der südlichsten Region von Madagaskar, die dreitägige Anreise wert. Trotz der anstrengenden Anfahrt traten die Dorfbewohner voller Begeisterung bei einer Veranstaltung namens „Hoffnung für Androy“ auf. Die Veranstaltung sollte auf die Nöte ihrer Region aufmerksam machen, die von großer Dürre und Hungersnöten betroffen ist. Durch die mangelhafte Wasserversorgung und Überbevölkerung ist Androy eine der ärmsten Regionen des Landes, in der es nie genug Lebensmittel gibt.

Die Veranstaltung sollte dazu beitragen, dass Menschen in Toamasina den Süden als eine Region wahrnehmen, der sie dienen und in der sie Gottes Liebe weitergeben können. Einer der Dorfbewohner erzählte von seiner früheren Alkoholabhängigkeit. „Meine Eltern waren pleite und desillusioniert“, sagte er. „Als ich bei einer Schlägerei schwer verletzt wurde, haben sie nur noch darauf gewartet, dass ich sterbe.“ Durch Gottes Gnade wurde er in eine Gemeinde eingeladen und das krempelte sein Leben völlig um. Aus einem schwachen Mann an Leib und Seele wurde ein starker Jesusnachfolger. Bei der Vorführung tanzte er nach Leibeskräften und strahlte dabei für die Schiffsmitarbeiter eine reine Freude direkt von Gott aus.

Beten Sie für die Menschen in Androy für Kraft und Durchhaltevermögen, dass sie ihre Schwierigkeiten überwinden und noch mehr Menschen in ihrer Region Gottes Liebe bringen.

 

By Flora Man